BERUFSBILDUNG: Qualität im Alltag

Damit die Wohn- und Bildungshäuser der Kulturgemeinschaft Arbor ihren Zweck erfüllen können, benötigen sie eine wohnliche Ausstrahlung und wollen sorgsam gepflegt sein. Daher legt Arbor grossen Wert auf eine gut ausgebildete und professionell geführte hauswirtschaftliche Verwaltung, die eine familiäre und einladende Atmosphäre schafft.
Zu diesem Zweck sind mehreren unserer Häuser hauswirtschaftliche Bildungszentren angegliedert. Hier können junge Frauen eine Lehre als Köchin oder Hotelfachfrau absolvieren. Ein Team von motivierten Berufs- und Praxisbildnerinnen sorgt für eine professionelle Führung, Begleitung und Förderung dieser jungen Menschen auf ihrem Weg ins Berufsleben.
Zusätzlich zu den dreijährigen Berufsausbildungen im Gastgewerbe bieten diese Ausbildungszentren Praktika für junge Frauen an. Schülerinnen und Studentinnen aus dem In- und Ausland haben die Möglichkeit, ein Zwischenjahr zu absolvieren oder während ihrer Ferien in einem hauswirtschaftlichen Betrieb zu arbeiten.

LEHRBETRIEBE IN ZÜRICH


Hauswirtschaftliches Bildungszentrum Esche

Allenmoosstrasse 80
8057 Zürich
T 044 312 01 36
hausw.esche@gmail.com
www.berufslehre-arbor.ch


Ausbildungszentrum Neuhaus

Ackermannstrasse 27
8044 Zürich
T 044 252 09 07
abz.neuhaus@gmail.com
www.berufslehre-arbor.ch

Studentinnenhaus Sonnegg

Scheuchzerstrasse 27
8006 Zürich
T 044 363 74 14
hausw.sonnegg@gmail.com
www.berufslehre-arbor.ch

VERANSTALTUNGEN UND ERFAHRUNGSAUSTAUSCH

2017

El Teso Madrid 2017Arbor EDNA

Berufserfahrungen in Madrid

Weiterbildungs-Praktikum in einer Grossküche – Januar 2017

Vom 10.- 28. Januar konnte ich an einem Erasmus+ Programm in Spanien teilnehmen. Ich arbeitete in einem Tagungshaus ausserhalb Madrids, zusammen mit erfahrenen Ausbildnerinnen – vor allem im Bereich der Küche. Für mich war es das erste Mal, dass ich in einer Grossküche arbeitete. Wir waren ein Team von vier Personen und haben für ca. 60 Personen gekocht.
Es war eine grosse Bereicherung für mich, in der Küche für einmal grosse Mengen zu kochen und die mediterrane Küche kennenzulernen. So durfte ich viel über den Fisch und andere südeuropäische Spezialitäten erfahren. Nach jedem Arbeitstag sass ich mit meiner Arbeitskollegin zu einer kurzen Besprechung zusammen. Nebst den reichen Erfahrungen beim Kochen konnte ich ebenfalls meine Spanischkenntnisse erweitern, besonders auch den „Küchen-Wortschatz“.
In den freien Stunden widmete ich mich dem Studium, wo ich das Erlernte nochmals repetierte und vertiefte. Madrid habe ich aber auch aus der kulturellen Perspektive heraus kennengelernt, dank meinen Begleitern, welche mir die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigten. Gabriela Amann

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2016

S GeneveArbor EDNA

Séjour Erasmus+ à Genève

Responsable de la cuisine – Juillet - Septembre 2016

L’été dernier, mon école m’a offert la possibilité d’aller travailler à l’étranger, précisément à Genève (Suisse). J’ai d’abord hésité, parce que ce serait la première fois que je sortirais d’Espagne ; en plus, la distance et le voyage en avion me faisaient un peu peur. Mais en regardant le bon côté, je suis arrivée à la conclusion que je ne pouvais pas laisser échapper une si belle occasion, puisque je pourrais découvrir une langue différente de la mienne, de nouvelles personnes, la culture et le tourisme d’une autre ville.
Lorsque je suis arrivée au foyer, j’ai été accueillie comme une de plus ; on m’a montré les installations et on m’a expliqué ce que je ferais là : cuisine, office, ménage… Après un mois, la responsable de la cuisine partait en vacances et on m’a mise à la tête de la cuisine ; cela supposait une grande responsabilité, mais c’était bien ainsi, parce que du coup, j’ai pu donner libre cours à ma personnalité, en planifiant des menus équilibrés pour toute la semaine, en préparant les pique-niques, etc. Cela a permis un échange culturel, puisque je préparais des plats typiques espagnols et elles m’apprenaient à faire les leurs, avec leurs traditions et coutumes. Le mieux c’est que tout n’était pas que travail : nous organisions des excursions, des sorties à bicyclette en montagne, des concerts et des randonnées. L’ambiance de la ville m’a beaucoup impressionnée : tout était assez propre, il n‘y avait pas d’édifices très élevés et on y respirait de l’air frais. Quant à la langue, au début j’ai eu du mal à m’adapter, mais une collègue s’est offerte à me donner des cours de français, et peu à peu j’ai mieux compris ce qui se disait. Je suis arrivée sans rien connaître de la culture et de la langue de là-bas, et je suis repartie avec un riche bagage personnel et professionnel. Alba Martínez

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EUROPÄISCHES SEMINAR: Stärkung der dualen Berufsbildung – 13.-15. Juli 2016

Europäisches Seminar:
Stärkung der dualen Berufsbildung

Mitte Juli hat unser Studentinnenhaus Sonnegg die Teilnehmerinnen eines Berufsbildungs-Seminars beherbergt.

Dieses Seminar brachte schweizerische und spanische Berufsleute sowie Unternehmen und Berufsschulen an einen Tisch, um über das duale Schweizermodell auszutauschen. Die Rollen des Lehrbetriebs und des Berufsbildners sind in Spanien praktisch unbekannt und auch nicht traditionell verankert wie in der Schweiz. So konnten die Repräsentanten von Berufsschulen aus Cordoba, Sevilla, Valladolid und Vigo einen Kurs der „Berufsbildner AG“ besuchen und mit Lernenden und Berufsbildnern einiger Lehrbetriebe Zürichs ins Gespräch kommen.

Das Seminar wurde am 13. Juli von Manuel Jara – im Namen der Spanischen Botschaft in Bern – eröffnet. Dr. Gregorio González vom Spanischen Arbeitsministerium hat am 15. Juli mit einem Beitrag über die kürzlich verabschiedete „Europäische Agenda für neue Kompetenzen“ das Seminar abgeschlossen.

Den Kurs organisiert hat die Kulturgemeinschaft Arbor im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem spanischen Berufsschulen-Verband „EDNA Training for employment“. Die Aufenthaltskosten der spanischen Organisatoren wurden mit Unterstützung der „ch Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit“ finanziert.